Norvasc (Amlodipin) Tabletten

Norvasc
4.86 BewertungenBewertungen
Generic:
Amlodipin
Anwendungsgebiete:
Angina Hypertonie
Ähnliche Präparate:
Amlodipine Felodipine Nifedipine Lercanidipine Diltiazem Verapamil Lisinopril Ramipril Losartan Valsartan Candesartan Hydrochlorothiazide Indapamide Bisoprolol Metoprolol Istin Adalat Zanidip Atenolol
Norvasc enthält den Kalziumkanalblocker Amlodipin und ist bei uns als Tablette in den Stärken 2,5 mg, 5 mg und 10 mg erhältlich. Dieser Ratgeber vergleicht das Originalpräparat mit generischem Amlodipin und erklärt Wirkung, Routine, Sicherheit und den Weg zur passenden Bestellung.
ErwachseneSchwangerschaftAllergienDiabetesStillzeitKinderAutofahren

Dosierungen

Norvasc 2,5 mg

Menge Preis pro Tablette Sie sparen Gesamtpreis
180 €0,44 - €79,12
270 €0,40 €10,32 €108,36
360 €0,39 €18,92 €139,32

Norvasc 5 mg

Menge Preis pro Tablette Sie sparen Gesamtpreis
90 €0,79 - €71,38
180 €0,67 €21,50 €121,26
270 €0,63 €43,00 €171,14
360 €0,61 €64,50 €221,02

Norvasc 10 mg

Menge Preis pro Tablette Sie sparen Gesamtpreis
60 €1,05 - €62,78
90 €0,96 €8,17 €86,00
120 €0,92 €15,48 €110,08
180 €0,86 €34,40 €153,94
270 €0,82 €60,63 €221,88
360 €0,81 €85,14 €291,54

Hersteller

Okasa Pharma Pvt. Ltd.PfizerPfizer Australia Pty LtdPfizer Canada ULCPfizer Holding FrancePfizer Inc.Pfizer Italia S.r.l.Ranbaxy Laboratories Ltd.ratiopharm

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Markennamen

Auch bekannt als (nach Land):
LandMarkennamen
Deutschland
Amlodipin ratiopharm
Belgien
Amlogal Amlor
Niederlande
Amlo Amlober Amlodno Amlonor Amlostad Amlosyl
Polen
Adipine Agen Aldan Amlonor Amlopin Amloratio Amlozek Apo-Amlo Cardilopin Lofral Normodipine Suplar Tenox Vilpin

FAQ

In deutschen Apotheken sind Amlodipin-haltige Arzneimittel verschreibungspflichtig. Nach den Bestellbedingungen unseres Shops kann Norvasc jedoch ohne Rezept bestellt und per Post versandt werden. Die gesetzliche Verschreibungspflicht und unsere Bestellregel sind voneinander getrennt.

Amlodipin kann insbesondere zu Behandlungsbeginn oder nach einer Dosiserhöhung Schwindel, Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Übelkeit verursachen. Fahren Sie erst, wenn Sie wissen, wie Sie das Arzneimittel vertragen, und verzichten Sie bei solchen Beschwerden auf das Fahren und Bedienen von Maschinen.

Der Hersteller des gelieferten Produkts kann variieren. Der Name des Herstellers ist auf der Produktverpackung angegeben.

Amlodipin wird zur Behandlung von Bluthochdruck und bestimmten Formen der Angina pectoris eingesetzt, darunter stabile und vasospastische Angina. Es kann allein oder zusammen mit anderen blutdrucksenkenden oder antianginösen Arzneimitteln angewendet werden.

Amlodipin-Tabletten werden einmal täglich oral mit Wasser eingenommen und können unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden. Nehmen Sie sie möglichst täglich zur gleichen Zeit ein. Die passende Stärke und Dosis, verfügbar sind 2,5 mg, 5 mg und 10 mg, richtet sich nach der ärztlichen Verordnung.

Beschreibung

Wer Norvasc mit dem Wirkstoff Amlodipin für die Behandlung von Bluthochdruck oder Angina pectoris sucht, vergleicht in der Praxis meist zwei Möglichkeiten: das Markenpräparat Norvasc oder ein generisches Amlodipin. Da beide denselben Wirkstoff enthalten, liegt der praktische Unterschied weniger im grundlegenden Wirkmechanismus als in Faktoren wie Hersteller, Hilfsstoffen, Tablettenmerkmalen, verfügbaren Packungen und Preis. Für Kundinnen und Kunden, die eine bestimmte Marke bereits kennen und ihre bisherige Behandlung möglichst unverändert fortführen möchten, kann Norvasc deshalb eine bewusste Wahl sein.

Dieser Ratgeber führt Sie durch die medizinischen Grundlagen von Amlodipin, die übliche Anwendung, wichtige Sicherheitsaspekte und die konkrete Bestellung bei uns. Er hilft Ihnen dabei, die angebotene Stärke und Packungsgröße einzuordnen und Norvasc sachlich mit generischem Amlodipin sowie anderen Behandlungsoptionen zu vergleichen. Die individuelle Eignung und Dosierung sollten dabei immer auf Grundlage einer ärztlichen Beurteilung festgelegt werden.

Norvasc als Markenpräparat: Identität und Unterschied

Norvasc ist der Handelsname für den Wirkstoff Amlodipin, einen Kalziumkanalblocker aus der Gruppe der Dihydropyridine mit dem ATC-Code C08CA01. Wir bieten die Tabletten zum Einnehmen in den Stärken 2,5 mg, 5 mg und 10 mg an. Amlodipin ist zur Behandlung von Bluthochdruck sowie bestimmter Formen der Angina pectoris etabliert, darunter die chronisch stabile und die vasospastische Angina.

Im Unterschied zu kurzwirksamen Kalziumkanalblockern hat Amlodipin eine lange Halbwertszeit. Dadurch reicht in der Regel eine Einnahme pro Tag aus. Dieser pharmakologische Vorteil beruht auf dem Wirkstoff und besteht sowohl bei Norvasc als auch bei ordnungsgemäß zugelassenen generischen Amlodipin-Tabletten. Das Markenpräparat kann dennoch sinnvoll sein, wenn die behandelnde Praxis ausdrücklich Norvasc vorsieht, die bisherige Tablette gut vertragen wurde oder ein Wechsel der Tablettenmerkmale vermieden werden soll.

Norvasc ist nicht für die sofortige Behandlung eines akuten Angina-Anfalls bestimmt. Für plötzlich auftretende Brustschmerzen ist der ärztlich festgelegte Akutplan maßgeblich. Neue, stärkere oder länger anhaltende Brustschmerzen müssen umgehend medizinisch abgeklärt werden.

Für wen kann Norvasc eine sinnvolle Option sein?

Amlodipin kommt vor allem dann in Betracht, wenn Bluthochdruck durch Lebensstilmaßnahmen allein nicht ausreichend kontrolliert wird oder wenn eine Angina-Symptomatik eine längerfristige gefäßerweiternde Behandlung erfordert. Es kann allein oder zusammen mit anderen Blutdrucksenkern eingesetzt werden. Bei Kindern und Jugendlichen von 6 bis 17 Jahren ist die Anwendung zur Behandlung von Bluthochdruck mit altersgerechter Dosierung etabliert; für Kinder unter 6 Jahren sind Sicherheit und Wirksamkeit nicht ausreichend belegt.

Bei der Wahl sollten neben dem gemessenen Blutdruck auch Begleiterkrankungen, andere Arzneimittel, frühere Nebenwirkungen und das individuelle Behandlungsziel berücksichtigt werden. Amlodipin kann beispielsweise eine praktische Option sein, wenn eine einmal tägliche Einnahme gewünscht ist. Ausgeprägte Knöchelschwellungen unter einer früheren Behandlung können dagegen Anlass sein, die Dosis oder eine Alternative ärztlich prüfen zu lassen.

Folgende Personengruppen sollten die Anwendung besonders sorgfältig mit einer Ärztin oder einem Arzt abstimmen:

  • Schwangere, da Amlodipin nur verwendet werden sollte, wenn keine sicherere Alternative besteht und der Nutzen das mögliche Risiko überwiegt.
  • Stillende, weil Amlodipin in die Muttermilch übergeht und individuell über das Stillen oder die Behandlung entschieden werden muss.
  • Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegen Amlodipin, andere Dihydropyridine oder einen Bestandteil der Tablette.
  • Kinder unter 6 Jahren, für die keine etablierte Anwendung vorliegt.
  • Personen mit eingeschränkter Leberfunktion, bei denen eine vorsichtige Dosierung und engmaschigere Kontrolle erforderlich sein können.

Auch bei schwerer Herzschwäche, sehr niedrigem Blutdruck oder einer relevanten Verengung des linksventrikulären Ausflusstrakts ist eine genaue ärztliche Beurteilung notwendig. Schwindel, Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Übelkeit können besonders zu Beginn oder nach einer Dosiserhöhung die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen.

Wie wirkt Amlodipin in Norvasc und was bedeutet das im Alltag?

Amlodipin blockiert den Einstrom von Kalzium in die glatte Gefäßmuskulatur über spannungsabhängige L-Typ-Kalziumkanäle. Dadurch entspannen sich vor allem die arteriellen Blutgefäße, der periphere Gefäßwiderstand sinkt und der Blutdruck wird gesenkt. Bei Angina pectoris verringert die Gefäßerweiterung die Arbeitsbelastung des Herzens und kann zugleich die Durchblutung der Herzkranzgefäße verbessern.

Die Wirkung beginnt allmählich. Das reduziert das Risiko eines abrupten Blutdruckabfalls, bedeutet aber auch, dass Norvasc nicht nach einer einzelnen Tablette abschließend beurteilt werden sollte. Wegen der langen Wirkdauer kann eine tägliche Dosis den Blutdruck über etwa 24 Stunden beeinflussen, sofern sie regelmäßig eingenommen wird.

Im Alltag ist ein gemessener Blutdruckwert wichtiger als das subjektive Gefühl, denn Bluthochdruck verursacht häufig keine spürbaren Beschwerden. Die Behandlung kann daher wirksam sein, obwohl keine unmittelbare Veränderung wahrgenommen wird. Regelmäßige Messungen zu vergleichbaren Tageszeiten helfen der behandelnden Praxis, Wirkung und Dosierung zu beurteilen.

Einnahme und Aufbau einer verlässlichen Routine

Bei Erwachsenen beträgt die übliche Anfangsdosis zur Behandlung von Bluthochdruck oder Angina pectoris 5 mg einmal täglich. Abhängig von Wirkung und Verträglichkeit kann die Dosis auf höchstens 10 mg einmal täglich erhöht werden. Eine Dosisanpassung sollte nicht eigenständig erfolgen. Bei älteren Menschen wird grundsätzlich das übliche Dosisschema verwendet, eine Steigerung sollte jedoch vorsichtig erfolgen. Bei eingeschränkter Leberfunktion wird meist am unteren Ende des Dosierungsbereichs begonnen und besonders sorgfältig titriert.

Für Kinder und Jugendliche von 6 bis 17 Jahren mit Bluthochdruck beträgt die übliche Anfangsdosis 2,5 mg einmal täglich. Wenn das Behandlungsziel nach etwa vier Wochen nicht erreicht ist, kann ärztlich auf 5 mg einmal täglich erhöht werden. Dosen über 5 mg täglich sind für diese Altersgruppe nicht ausreichend untersucht.

Amlodipin kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden, da Nahrung die Aufnahme nicht wesentlich beeinflusst. Für eine gleichmäßige Anwendung hat sich eine feste Tageszeit bewährt:

  • Nehmen Sie die verordnete Dosis möglichst jeden Tag zur gleichen Zeit ein.
  • Schlucken Sie die Tablette mit Wasser und teilen Sie sie nur, wenn die konkrete Tablette laut Produktinformation dafür vorgesehen ist.
  • Setzen Sie Norvasc nicht eigenständig ab, auch wenn Sie sich wohlfühlen oder normale Blutdruckwerte messen.
  • Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein. Fahren Sie mit der nächsten Dosis zum üblichen Zeitpunkt fort, sofern Ihre Ärztin, Ihr Arzt oder die Gebrauchsinformation nichts anderes vorgibt.
  • Lagern Sie die Tabletten bei 20 °C bis 25 °C; kurzfristige Schwankungen zwischen 15 °C und 30 °C sind zulässig. Bewahren Sie sie dicht verschlossen sowie vor Licht und Feuchtigkeit geschützt auf.

Bei einer versehentlichen Überdosierung kann der Blutdruck stark und anhaltend abfallen. Ausgeprägter Schwindel, Schwäche, Ohnmacht oder Atemprobleme nach einer zu hohen Dosis erfordern unverzüglich medizinische Hilfe.

Verfügbare Stärken und Packungsgrößen

Wir führen Norvasc als Tabletten in den Stärken 2,5 mg, 5 mg und 10 mg. Die Auswahl sollte sich an der aktuell verordneten Tagesdosis orientieren, nicht an dem Wunsch, eine höhere Stärke eigenständig zu teilen oder die Dosierung ohne Rücksprache zu verändern.

Unser aktuelles Angebot umfasst folgende Varianten:

  • 2,5 mg: Packungen mit 180, 270 oder 360 Tabletten.
  • 5 mg: Packungen mit 90, 180, 270 oder 360 Tabletten.
  • 10 mg: Packungen mit 60, 90, 120, 180, 270 oder 360 Tabletten.

Die 5-mg-Stärke entspricht der üblichen Anfangsdosis für viele Erwachsene, während 10 mg der üblichen täglichen Höchstdosis entspricht. Die 2,5-mg-Stärke ist unter anderem für die pädiatrische Anfangsdosis und für Situationen relevant, in denen eine niedrigere Dosis ärztlich festgelegt wurde.

Eine größere Packung kann bei einer bereits stabil eingestellten Dauertherapie die Zahl der Nachbestellungen verringern. Während einer Neueinstellung oder geplanten Dosisänderung kann eine kleinere verfügbare Packung praktischer sein. Berücksichtigen Sie bei der Wahl, wie lange die verordnete Dosis voraussichtlich unverändert bleiben soll und ob bereits ein Kontrolltermin vorgesehen ist.

Wann zeigt sich die Wirkung und wie lange hält sie an?

Nach einer einzelnen Einnahme steigt die Amlodipin-Konzentration langsam an; maximale Blutspiegel werden typischerweise nach mehreren Stunden erreicht. Eine erste Blutdrucksenkung kann früh messbar sein, die stabile Wirkung einer festen Tagesdosis lässt sich jedoch meist erst nach ungefähr sieben bis acht Tagen zuverlässig beurteilen. Weitere Anpassungen werden deshalb üblicherweise nicht anhand eines einzelnen Messwerts vorgenommen.

Bei Angina pectoris wird der Behandlungserfolg daran gemessen, ob Häufigkeit und Belastungsabhängigkeit der Beschwerden im Verlauf abnehmen. Norvasc beendet keinen akuten Anfall. Wenn Brustschmerzen neu auftreten, häufiger werden oder sich in Ruhe entwickeln, sollte nicht auf den allmählichen Wirkungseintritt gewartet werden.

Die Wirkung hält wegen der langen Halbwertszeit über den gesamten Tag an. Nach dem Absetzen klingt sie ebenfalls allmählich ab. Das ist jedoch kein Grund für einen eigenmächtigen Therapieabbruch: Der Blutdruck kann erneut steigen und eine Angina kann sich verschlechtern. Änderungen sollten kontrolliert und in Abstimmung mit der behandelnden Praxis erfolgen.

Sicherheitsprioritäten und wichtige Warnzeichen

Wie jeder Wirkstoff kann Amlodipin Nebenwirkungen verursachen. Häufige Beschwerden sind insbesondere Knöchelödeme, Kopfschmerzen, Gesichtsrötung, Herzklopfen, Schwindel oder Müdigkeit. Sie können zu Beginn der Behandlung oder nach einer Dosissteigerung deutlicher sein. Knöchelschwellungen entstehen durch die Erweiterung kleiner arterieller Gefäße und bedeuten nicht automatisch, dass zu viel Flüssigkeit im gesamten Körper vorhanden ist. Anhaltende oder störende Beschwerden sollten dennoch ärztlich beurteilt werden.

Häufige Begleiterscheinungen und ernste Warnsignale bei Norvasc

Von gewöhnlichen Begleiterscheinungen sind Warnzeichen zu unterscheiden, die sofortige Hilfe erfordern. Dazu gehören eine Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen mit Atemproblemen, eine Ohnmacht oder ausgeprägte Kreislaufschwäche, neue oder deutlich zunehmende Brustschmerzen sowie ein anhaltend sehr schneller oder unregelmäßiger Herzschlag. In seltenen Fällen kann sich eine Angina besonders zu Beginn oder nach einer Dosiserhöhung verschlechtern.

Amlodipin darf nicht bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Amlodipin, Dihydropyridine oder einen Tablettenbestandteil angewendet werden. Weitere Gegenanzeigen sind schwere Hypotonie, Schock einschließlich kardiogenen Schocks, eine relevante Behinderung des linksventrikulären Ausflusstrakts wie eine hochgradige Aortenstenose sowie eine hämodynamisch instabile Herzinsuffizienz nach akutem Herzinfarkt.

Zur Verlaufskontrolle gehören regelmäßige Blutdruckmessungen sowie die Beobachtung von Schwellungen, Schwindel und Angina-Beschwerden. Bei Lebererkrankungen oder schwerer Herzschwäche können zusätzliche Kontrollen erforderlich sein. Amlodipin verlangt dagegen nicht routinemäßig eine besondere Kontrolle des Blutzuckers und kann grundsätzlich auch bei Diabetes eingesetzt werden.

Welche Wechselwirkungen und Vorsichtsmaßnahmen sind relevant?

Amlodipin wird vor allem über das Enzym CYP3A4 abgebaut. Starke oder mäßige CYP3A4-Hemmer, darunter bestimmte Azol-Antimykotika, Makrolid-Antibiotika, Verapamil oder Diltiazem, können die Amlodipin-Konzentration erhöhen. CYP3A4-Induktoren wie Rifampicin oder Johanniskraut können die Konzentration dagegen verändern oder vermindern. Bei solchen Kombinationen können eine engere Blutdruckkontrolle und eine Dosisanpassung notwendig sein.

Grapefruit und Grapefruitsaft sollten während der Behandlung vermieden werden, da bei manchen Personen die blutdrucksenkende Wirkung verstärkt werden kann. Alkohol kann Schwindel oder Kreislaufbeschwerden zusätzlich begünstigen. Bei gleichzeitiger Anwendung von Simvastatin soll die Simvastatin-Dosis üblicherweise 20 mg täglich nicht überschreiten. Auch bei Tacrolimus oder Ciclosporin können Kontrollen der jeweiligen Arzneimittelspiegel erforderlich sein.

In der Bluthochdrucktherapie wird Amlodipin häufig mit anderen Wirkprinzipien kombiniert. Dazu zählen ACE-Hemmer wie Lisinopril oder Thiaziddiuretika wie Hydrochlorothiazide. Solche Kombinationen können den Blutdruck additiv senken und sollten deshalb ärztlich geplant werden. Informieren Sie die behandelnde Praxis über alle verschreibungspflichtigen und frei verkäuflichen Arzneimittel, pflanzlichen Präparate und Nahrungsergänzungsmittel.

Wie unterscheidet sich Norvasc von generischem Amlodipin?

Norvasc und generische Amlodipin-Tabletten enthalten denselben Wirkstoff. Zugelassene Generika müssen die geltenden Anforderungen an Qualität und Bioäquivalenz erfüllen. Unterschiede kann es dennoch bei Hilfsstoffen, Tablettenform, Farbe, Kennzeichnung, Verpackung, Hersteller und Preis geben. Diese Merkmale können praktisch relevant sein, wenn eine bestimmte Tablette gut vertragen wird, Allergien gegen Hilfsstoffe bestehen oder das Aussehen für eine sichere Einnahmeroutine wichtig ist.

Wie unterscheidet sich Norvasc von generischem Amlodipin?

VergleichsmerkmalNorvascAmlodipin
WirkstoffAmlodipin (als Besilat)Amlodipin (z. B. als Besilat oder Maleat)
WirkstoffklasseCalciumkanalblocker (Dihydropyridin-Typ)Calciumkanalblocker (Dihydropyridin-Typ)
Verfügbare Wirkstärken2,5 mg, 5 mg, 10 mg2,5 mg, 5 mg, 10 mg
DarreichungsformTabletteTablette
HauptanwendungsgebieteBluthochdruck und chronisch stabile Angina pectorisBluthochdruck und chronisch stabile Angina pectoris
PräparateprofilOriginalpräparat mit standardisierter HilfsstoffzusammensetzungBioäquivalente Generika verschiedener Hersteller mit möglicher Hilfsstoffvariation
Vergleich zwischen dem Erstanbieter-Präparat und generischen Amlodipin-Tabletten

Wer eine bereits bekannte Markenvariante bevorzugt oder ausdrücklich Norvasc verordnet bekommen hat, kann sich gezielt für Norvasc entscheiden. Wer vorrangig denselben Wirkstoff zu möglicherweise niedrigeren Kosten sucht, kann ein zugelassenes generisches Amlodipin mit der behandelnden Praxis oder Apotheke besprechen. Ein Wechsel sollte nicht dazu führen, dass Stärke oder Tagesdosis verwechselt werden.

Wenn Amlodipin trotz geeigneter Dosierung nicht ausreichend wirkt oder ausgeprägte Knöchelödeme verursacht, kommen andere Wirkstoffklassen oder Kombinationen infrage. ACE-Hemmer, Angiotensin-Rezeptorblocker und Thiazid-ähnliche Diuretika senken den Blutdruck über andere Mechanismen. Welche Alternative sinnvoll ist, hängt unter anderem von Alter, Nierenfunktion, Begleiterkrankungen, Verträglichkeit und dem konkreten Behandlungsziel ab.

Zugänglichkeit und Rezeptpflicht in Deutschland

Amlodipin-haltige Arzneimittel sind in Deutschland verschreibungspflichtig. Diese rechtliche Einordnung betrifft den Wirkstoff unabhängig davon, über welchen Anbieter er bezogen wird. Die medizinische Eignung, die Stärke und mögliche Kombinationen sollten daher ärztlich beurteilt werden. Verdachtsfälle von Nebenwirkungen können in Deutschland an das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte gemeldet werden und tragen so zur allgemeinen Arzneimittelsicherheit bei.

Davon getrennt ist unser eigener Bestellablauf zu betrachten: Für die Bestellung von Norvasc bei uns verlangen wir kein vorab eingereichtes Rezept. Sie können Norvasc daher ohne Rezeptvorlage bei uns bestellen. Das ändert nichts an der grundsätzlichen Verschreibungspflicht von Amlodipin in Deutschland, sondern beschreibt ausschließlich unsere Anforderung für die Annahme einer Bestellung.

Eine Bestellung ersetzt weder eine Diagnose noch die Festlegung oder Kontrolle der Dosis. Besonders vor einer Erstanwendung, einer Dosiserhöhung, einem Wechsel von einem anderen Blutdrucksenker oder bei neuen Brustschmerzen ist eine medizinische Beurteilung wichtig.

Bestellung, Versand und Zustellung bei uns

Wir bieten unseren Online-Katalog seit 2017 an und unterstützen Kundinnen und Kunden mit einem Team, das rund um die Uhr per E-Mail, Online-Chat und Telefon erreichbar ist. Innerhalb unseres Supports ist auch pharmazeutische Beratung verfügbar, falls Sie Fragen zur Einnahme, Aufbewahrung oder zu möglichen Wechselwirkungen haben. Bei akuten Beschwerden ist dagegen der medizinische Notdienst die richtige Anlaufstelle.

Der Ablauf einer Bestellung ist bewusst übersichtlich gehalten:

  • Wählen Sie die Stärke 2,5 mg, 5 mg oder 10 mg entsprechend der ärztlich festgelegten Dosis.
  • Wählen Sie eine der für diese Stärke verfügbaren Packungsgrößen passend zur voraussichtlichen Behandlungsdauer.
  • Prüfen Sie die ausgewählte Stärke und Tablettenanzahl nochmals, bevor Sie den Bezahlvorgang in Euro abschließen.
  • Nutzen Sie bei Fragen unseren rund um die Uhr verfügbaren Support, bei Bedarf einschließlich pharmazeutischer Beratung.
  • Beachten Sie nach Erhalt die Unversehrtheit der Verpackung und bewahren Sie die Tabletten entsprechend den Lagerungshinweisen auf.

Wer sich zusätzlich über andere Wirkstoffe zur Blutdruckbehandlung informieren möchte, findet unter Blutdruck einen hilfreichen Ausgangspunkt für weitere Optionen. Die Navigation dient der Orientierung und ersetzt keinen individuellen Vergleich durch die behandelnde Praxis.

Entscheidung im Überblick

Norvasc enthält den gut untersuchten Kalziumkanalblocker Amlodipin und wird in der Regel einmal täglich zur Behandlung von Bluthochdruck oder bestimmten Formen der Angina pectoris eingenommen. Wir führen die Tabletten in 2,5 mg, 5 mg und 10 mg sowie in mehreren, nach Stärke unterschiedlichen Packungsgrößen. Entscheidend für die Auswahl sind die verordnete Tagesdosis, die geplante Behandlungsdauer und die bisherige Verträglichkeit.

Die Entscheidung zwischen Norvasc und generischem Amlodipin betrifft vor allem Marke, Hilfsstoffe, Tablettenmerkmale, Hersteller und mögliche Preisunterschiede, nicht den grundlegenden Wirkmechanismus. Bei unzureichender Wirkung oder belastenden Nebenwirkungen können andere Wirkstoffklassen oder Kombinationen geeigneter sein. Amlodipin bleibt in Deutschland verschreibungspflichtig; für die Annahme einer Bestellung verlangen wir jedoch keine vorherige Rezeptvorlage. Unabhängig vom Bestellweg sollten Eignung, Dosierung und Verlauf medizinisch begleitet werden.

Medizinisch geprüft von
John Buducci
Experte für Pharmakologie
Aktualisiert 30. August 2026

Kundenfragen

Gefragt von Lukas, Mannheim, Germany

Ich heiße Lukas und habe meine Amlodipin-Packung erhalten. Die Versiegelung wirkt beschädigt - darf ich die Tabletten trotzdem nehmen?

Beantwortet von Support-Team

Nein. Verwenden Sie die Tabletten nicht, wenn die Versiegelung, der Blister oder die Packung beschädigt erscheint, bevor die Abweichung geklärt ist. Bewahren Sie die Packung zur Prüfung auf.

Gefragt von Sabine, Essen, Germany

Meine Bestellung ist in Essen angekommen. Wo prüfe ich, ob ich wirklich Amlodipin in der ausgewählten Stärke erhalten habe?

Beantwortet von Support-Team

Prüfen Sie auf Umkarton und Blister den Wirkstoff Amlodipin, die Stärke in mg und die Darreichungsform Tablette. Vergleichen Sie außerdem Herstellerangabe, Chargennummer, Verfalldatum und einen gegebenenfalls vorhandenen Tablettenaufdruck mit der Packungskennzeichnung.

Gefragt von Martin, Wuppertal, Germany

Ich habe eine eingeschränkte Nierenfunktion und soll Amlodipin bekommen. Muss die Dosis deshalb grundsätzlich angepasst werden?

Beantwortet von Support-Team
Medizinisch geprüft von Wendy Hayes

Bei eingeschränkter Nierenfunktion ist für Amlodipin im Allgemeinen keine routinemäßige Dosisanpassung allein wegen der Nierenfunktion erforderlich. Welche Dosis für Sie geeignet ist, hängt aber auch von Blutdruck, Alter, Leberfunktion und weiteren Arzneimitteln ab.

Arzneimittel-Spezifikationen

WirkstoffAmlodipin
ArzneimittelklasseKalziumkanalblocker
DarreichungsformTablette
Verfügbare Stärken2.5 mg, 5 mg, 10 mg
AnwendungswegOral
AufbewahrungBei 20 °C bis 25 °C lagern; kurzfristige Temperaturschwankungen zwischen 15 °C und 30 °C sind zulässig. In einem dicht verschlossenen, lichtgeschützten Behältnis vor Feuchtigkeit geschützt aufbewahren.
ATC-CodeC08CA01

Regulatorische Informationen

Zulassung in DeutschlandDer Wirkstoff Amlodipin verfügt in Deutschland über eine arzneimittelrechtliche Zulassung für die Anwendung beim Menschen.
RezeptpflichtTabletten mit diesem Wirkstoff sind verschreibungspflichtig und dürfen nur bei Vorlage einer ärztlichen Verordnung abgegeben werden.

Weitere Informationen