Imdur enthält den Wirkstoff Isosorbidmononitrat in Form einer Retardtablette mit verzögerter Freisetzung. Das Arzneimittel ist zur langfristigen Vorbeugung von Angina-pectoris-Anfällen vorgesehen, nicht zur Behandlung eines laufenden akuten Anfalls. Welche Stärke zwischen 20 mg und 60 mg, welche Packungsgröße und welches Einnahmeschema geeignet sind, richtet sich nach der ärztlichen Verordnung und dem bisherigen Therapieverlauf.
In deutschen Apotheken sind Arzneimittel mit Isosorbidmononitrat verschreibungspflichtig und nur gegen ärztliche Verschreibung erhältlich. Nach unserer Shoprichtlinie können Sie Imdur jedoch ohne Rezept bestellen und per Post erhalten. Die gesetzliche Verschreibungspflicht und die Bestellregel des Shops sind voneinander getrennt.
Retardtabletten sollten nicht zerkleinert oder zerkaut werden, weil dadurch die verzögerte Wirkstofffreisetzung beeinträchtigt werden kann. Ob eine bestimmte Tablette geteilt werden darf, lässt sich ohne Angaben zur konkreten Bruchkerbe und Packungsbeilage nicht sicher bestätigen. Nehmen Sie bei Schluckbeschwerden nicht eigenständig eine veränderte Einnahmeform vor.
Das lässt sich nicht allgemein bestätigen. Zwar ist der Wirkstoff Isosorbidmononitrat derselbe, Hilfsstoffe wie Füllstoffe, Überzüge oder Farbstoffe können sich jedoch zwischen Herstellern unterscheiden. Die verbindliche Zusammensetzung steht auf der Packung oder in der Packungsbeilage des tatsächlich erhaltenen Produkts.
Lagern Sie die Retardtabletten bei 25 °C; Abweichungen zwischen 15 °C und 30 °C sind zulässig. Beachten Sie außerdem die Aufbewahrungshinweise auf der erhaltenen Packung und verwenden Sie keine Tabletten, deren Verpackung oder Zustand beeinträchtigt wirkt.
Imdur mit Isosorbidmononitrat wird zur Vorbeugung und Langzeitbehandlung von Angina-pectoris-Beschwerden bei koronarer Herzkrankheit eingesetzt. Es erweitert Blutgefäße und senkt damit die Belastung des Herzens. Retardtabletten wirken nicht schnell genug, um einen akuten Angina-Anfall zu beenden.
Die Retardtabletten werden entsprechend der verordneten Dosis zum Einnehmen eingenommen, möglichst regelmäßig zur gleichen Tageszeit. Sie können unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden, da Nahrung die Aufnahme von Isosorbidmononitrat nicht wesentlich beeinflusst. Welche Stärke und Tagesdosis geeignet sind, richtet sich nach der ärztlichen Verordnung.
Beschreibung
Imdur Retardtabletten im Überblick
Der wichtigste Unterschied für die Kaufentscheidung liegt in der Darreichungsform: Imdur enthält Isosorbidmononitrat als Retardtablette zum Einnehmen. Der Wirkstoff wird verzögert freigesetzt, damit das Arzneimittel zur längerfristigen Vorbeugung von Angina-pectoris-Beschwerden eingesetzt werden kann. Imdur ist daher nicht als schnell wirkende Behandlung für einen bereits laufenden Angina-pectoris-Anfall vorgesehen.
Wer Imdur mit einem anderen Nitrat oder einem Herz-Kreislauf-Arzneimittel vergleicht, sollte zuerst den vorgesehenen Zweck klären. Für die langfristige Vorbeugung, die Behandlung eines akuten Anfalls und die Kontrolle von Blutdruck oder Herzfrequenz werden unterschiedliche Wirkstoffe und Darreichungsformen verwendet. Imdur ist vor allem dann eine passende Vergleichsoption, wenn bereits eine ärztliche Verordnung für Isosorbidmononitrat in Retardform besteht. Stärke, Einnahmehäufigkeit und Packungsmenge dürfen nicht allein nach Preis oder Bequemlichkeit ausgewählt werden.
Wirkstoff, Darreichungsform und medizinische Rolle
Imdur enthält Isosorbidmononitrat und gehört zu den gefäßerweiternden Nitraten. Diese Arzneimittel werden zur Vorbeugung von Angina pectoris eingesetzt. Die konkrete Darreichungsform des hier beschriebenen Produkts ist eine Retardtablette zum Einnehmen; sie darf nicht mit einer schnell freisetzenden Tablette, einem Spray, einer Kapsel oder einem Pflaster gleichgesetzt werden.
In unserem Katalog stehen Imdur Retardtabletten in den Stärken 20 mg, 30 mg, 40 mg und 60 mg zur Auswahl. Die unterschiedlichen Stärken ermöglichen eine Anpassung an die ärztlich festgelegte Behandlung. Sie sind jedoch nicht automatisch untereinander austauschbar: Zwei Retardtabletten mit niedrigerer Stärke entsprechen in der Anwendung nicht ohne Weiteres einer einzelnen stärkeren Retardtablette, weil auch Einnahmezeitpunkt, Freisetzungsverhalten und konkrete Verordnung berücksichtigt werden müssen.
Die Bezeichnung "Retardtablette" beschreibt die verzögerte Wirkstofffreisetzung. Sie bedeutet nicht, dass jede Tablette beliebig geteilt oder auf andere Weise verändert werden darf. Maßgeblich sind die Gebrauchsinformation der konkreten Packung und die Anweisung der verordnenden Ärztin oder des verordnenden Arztes.
Für wen kann Imdur infrage kommen?
Imdur kann für Erwachsene infrage kommen, bei denen Angina pectoris im Zusammenhang mit einer koronaren Herzkrankheit diagnostiziert wurde und eine längerfristige Vorbeugung mit Isosorbidmononitrat vorgesehen ist. Auch bei einer Umstellung von einem anderen Präparat muss geklärt werden, ob Wirkstoff, Stärke, Darreichungsform und Einnahmeschema tatsächlich übereinstimmen. Allgemeine Informationen zu einer Herzerkrankung können die Einordnung unterstützen, ersetzen aber weder die Diagnose noch die individuelle Verordnung.
Neu auftretende oder noch nicht abgeklärte Brustschmerzen sind kein Anlass, eigenständig eine Dauerbehandlung mit Imdur zu beginnen. Plötzliche starke Schmerzen oder Druck in der Brust, Atemnot, kalter Schweiß, Übelkeit oder eine Ausstrahlung in Arm, Rücken, Hals oder Kiefer können dringend behandlungsbedürftig sein. In einer solchen Situation ist nach dem persönlichen Notfallplan zu handeln und gegebenenfalls sofort medizinische Hilfe zu rufen.
Die Diagnose und das Ziel der langfristigen Behandlung sollten ärztlich bestätigt sein.
Die verordnete Stärke muss mit der ausgewählten Packung übereinstimmen.
Alle weiteren Arzneimittel sollten auf gefährliche Wechselwirkungen geprüft werden.
Niedriger Blutdruck, Schwindel oder ausgeprägte Kopfschmerzen unter Nitraten müssen berücksichtigt werden.
Bei Schwangerschaft oder Stillzeit ist eine individuelle ärztliche Nutzen-Risiko-Abwägung erforderlich.
Für Kinder und Jugendliche sind Sicherheit und Wirksamkeit nicht ausreichend belegt.
Wie wirkt Isosorbidmononitrat?
Isosorbidmononitrat führt über Stickstoffmonoxid zu einer Entspannung der glatten Muskulatur in den Blutgefäßen. Vor allem die Erweiterung der Venen verringert die Blutmenge, die zum Herzen zurückströmt. Dadurch sinkt die Belastung des Herzens und sein Sauerstoffbedarf kann abnehmen. Auch andere Gefäße können erweitert werden. Dieser Wirkmechanismus kann dazu beitragen, Angina-pectoris-Beschwerden bei Belastung vorzubeugen.
Die Retardtablette gibt den Wirkstoff über einen längeren Zeitraum frei. Das soll eine länger anhaltende Wirkung ermöglichen, macht das Präparat aber ungeeignet für eine sofortige Linderung. Ein dauerhaft zu hoher Nitratspiegel kann außerdem dazu führen, dass die Wirkung nachlässt. Deshalb werden Einnahmezeitpunkt und Einnahmeabstände so festgelegt, dass die Behandlung wirksam bleibt und eine Gewöhnung möglichst vermieden wird. Das konkrete Schema darf nicht eigenständig verschoben oder verdichtet werden.
Die Wirkung lässt sich nicht allein daran beurteilen, ob unmittelbar nach der Einnahme ein Unterschied spürbar ist. Entscheidend ist der Verlauf der Beschwerden unter der verordneten Behandlung. Häufigkeit und Auslöser von Angina-pectoris-Episoden sowie die Verwendung eines verordneten Akutmedikaments können für die ärztliche Verlaufskontrolle wichtige Informationen liefern.
Anwendung und verlässliche Tagesroutine
Imdur Retardtabletten werden zum Einnehmen verwendet. Die Tablette sollte mit Wasser und entsprechend der Gebrauchsinformation der konkreten Packung eingenommen werden. Retardtabletten dürfen grundsätzlich nicht zerdrückt oder zerkaut werden, weil dies die verzögerte Freisetzung verändern kann. Ob eine bestimmte Tablette an einer vorgesehenen Bruchkerbe geteilt werden darf, ist der jeweiligen Packungsinformation zu entnehmen.
Ein gleichbleibender, ärztlich festgelegter Einnahmezeitpunkt erleichtert die regelmäßige Anwendung. Die Häufigkeit der Einnahme kann nicht allein aus der Stärke abgeleitet werden. Auch die Einnahme zusammen mit einer Mahlzeit oder unabhängig davon sollte nach den Angaben zur konkreten Packung erfolgen. Bei einer vergessenen Einnahme darf nicht ohne Anweisung die doppelte Menge eingenommen werden.
Imdur sollte nach längerer Behandlung nicht plötzlich eigenständig abgesetzt werden. Ein abruptes Absetzen kann die Angina-pectoris-Beschwerden verstärken. Wenn Nebenwirkungen auftreten, die Wirkung nicht ausreicht oder eine andere Therapie begonnen werden soll, sollte die Änderung ärztlich geplant werden.
Verordnete Stärke, Einnahmehäufigkeit und Einnahmezeitpunkt einhalten.
Retardtabletten nicht zerkauen oder zerdrücken.
Eine Teilung nur vornehmen, wenn sie für die konkrete Packung ausdrücklich vorgesehen ist.
Nach einer vergessenen Einnahme keine doppelte Dosis verwenden.
Die Behandlung nicht ohne ärztliche Rücksprache plötzlich beenden.
Für die Aufbewahrung gilt: bei 25 °C lagern; vorübergehende Abweichungen zwischen 15 °C und 30 °C sind zulässig. Das Arzneimittel ist außerhalb der Reichweite von Kindern aufzubewahren.
Welche Stärken und Packungsmengen stehen zur Auswahl?
Wir führen Imdur in den Stärken 20 mg, 30 mg, 40 mg und 60 mg. Je nach Stärke stehen Packungen mit 30 bis 360 Retardtabletten zur Verfügung, wobei nicht jede Packungsmenge mit jeder Stärke kombiniert werden kann. Die verfügbaren Auswahlfelder zeigen die tatsächlich für die jeweilige Stärke geführten Mengen; eine vollständige Angebotsmatrix wird hier bewusst nicht wiederholt.
Für die Auswahl ist zuerst die verordnete Stärke maßgeblich. Danach kann eine verfügbare Packungsmenge gewählt werden, die zum vorgesehenen Behandlungszeitraum passt. Eine größere Packung kann den Abstand zwischen Bestellungen verlängern, ist aber nicht automatisch zweckmäßig, wenn die Behandlung gerade umgestellt wird, die Verträglichkeit noch beurteilt werden muss oder sich das Rezept ändern könnte. Eine kleinere Packung ist umgekehrt nicht grundsätzlich die bessere Wahl für den Therapiebeginn. Entscheidend sind Verordnung, Einnahmeschema und individuelle Behandlungsplanung.
Packungsmenge und Wirkstärke dürfen nicht verwechselt werden: Die Zahl der Retardtabletten bestimmt die Reichweite der Packung, während die Angabe in mg die Wirkstoffmenge pro Retardtablette bezeichnet. Vor Abschluss der Auswahl sollten deshalb Produktname, Stärke und Menge noch einmal gemeinsam geprüft werden.
Wann lässt sich der Behandlungserfolg beurteilen?
Imdur wird vorbeugend angewendet. Der Nutzen zeigt sich daher nicht als sofortige Beendigung eines akuten Anfalls, sondern im Verlauf, beispielsweise durch seltener auftretende oder weniger belastende Angina-pectoris-Beschwerden. Wie schnell sich ein stabiler Nutzen beurteilen lässt, hängt unter anderem von der verordneten Dosis, dem Einnahmeschema, der körperlichen Belastung und weiteren Herz-Kreislauf-Arzneimitteln ab. Eine allgemeingültige Frist lässt sich daraus nicht ableiten.
Ein Beschwerdetagebuch kann helfen, Zeitpunkt, Dauer, Auslöser und Stärke der Beschwerden festzuhalten. Auch die Häufigkeit, mit der ein separat verordnetes Akutmedikament benötigt wird, ist für die ärztliche Beurteilung relevant. Werden Beschwerden häufiger, treten sie bereits bei geringerer Belastung oder in Ruhe auf oder hilft das verordnete Akutmedikament nicht wie vorgesehen, ist eine rasche medizinische Abklärung erforderlich.
Zu Beginn der Behandlung und nach Dosisänderungen können Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit oder ein Blutdruckabfall auftreten. Diese Beschwerden können die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen. Betroffene sollten erst wieder Auto fahren oder Maschinen bedienen, wenn sie wissen, wie sie auf das Arzneimittel reagieren. Alkohol kann diese Beeinträchtigung verstärken.
Wichtige Sicherheitsprioritäten vor der Einnahme
Vor der ersten Einnahme müssen Gegenanzeigen und Wechselwirkungen geprüft werden. Imdur darf insbesondere nicht bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Isosorbidmononitrat, andere Nitrate oder relevante Bestandteile der konkreten Packung angewendet werden. Ein stark erniedrigter Blutdruck oder ein akutes Kreislaufversagen können ebenfalls gegen die Anwendung sprechen. Bestimmte Herz- und Kreislauferkrankungen erfordern eine besonders sorgfältige ärztliche Beurteilung.
Besonders gefährlich ist die Kombination mit PDE-5-Hemmern wie Sildenafil, Tadalafil oder Vardenafil. Diese Wirkstoffe können unter anderem gegen Erektionsstörungen oder pulmonale Hypertonie eingesetzt werden. Gemeinsam mit einem Nitrat können sie einen lebensbedrohlichen Blutdruckabfall verursachen. Auch Riociguat darf wegen des Risikos einer ausgeprägten Blutdrucksenkung nicht zusammen mit Nitraten angewendet werden.
Die Checkliste hilft dabei, wichtige Angaben für das ärztliche oder pharmazeutische Gespräch zusammenzustellen. Unser Support ist rund um die Uhr per E-Mail, Online-Chat und Telefon erreichbar; bei pharmazeutischen Fragen ist ein Apotheker verfügbar. Die individuelle Entscheidung über Beginn, Dosis oder Änderung der Behandlung bleibt jedoch Aufgabe der behandelnden Ärztin oder des behandelnden Arztes.
Wechselwirkungen und praktische Vorsicht
Isosorbidmononitrat kann die blutdrucksenkende Wirkung anderer Arzneimittel verstärken. Dazu gehören unter anderem weitere Nitrate, bestimmte Blutdrucksenker, gefäßerweiternde Arzneimittel, einige Mittel gegen Depressionen oder Psychosen und andere Substanzen, die den Kreislauf beeinflussen. Die Bedeutung hängt von den konkreten Wirkstoffen, Dosen und Vorerkrankungen ab. Eine vollständige Medikamentenliste sollte daher auch rezeptfreie Präparate und pflanzliche Mittel umfassen.
PDE-5-Hemmer: Wegen des Risikos eines gefährlichen Blutdruckabfalls nicht mit Imdur kombinieren.
Riociguat: Darf nicht zusammen mit Nitraten angewendet werden.
Andere Nitrate oder gefäßerweiternde Arzneimittel: Können die Blutdrucksenkung verstärken.
Blutdrucksenkende Arzneimittel: Können das Risiko für Schwindel, Schwäche oder Kreislaufprobleme erhöhen.
Alkohol: Kann Blutdruckabfall, Schwindel und eingeschränkte Reaktionsfähigkeit verstärken.
Typische unerwünschte Wirkungen von Nitraten sind Kopfschmerzen, Gesichtsrötung, Schwindel, Herzklopfen, Übelkeit und niedriger Blutdruck. Kopfschmerzen können besonders zu Beginn auftreten, sollten aber nicht eigenständig durch eine Änderung der Imdur-Dosis behandelt werden. Ohnmacht, starke Schwäche, Atemnot, eine allergische Reaktion oder zunehmende Brustschmerzen erfordern eine unverzügliche medizinische Beurteilung.
Für Schwangerschaft und Stillzeit liegen nur begrenzte Erfahrungen vor. Imdur sollte in diesen Situationen nur nach einer sorgfältigen ärztlichen Nutzen-Risiko-Abwägung angewendet werden. Es ist nicht bekannt, ob Isosorbidmononitrat in die Muttermilch übergeht. Für Kinder und Jugendliche sind Sicherheit und Wirksamkeit nicht ausreichend nachgewiesen.
Alternativen im bedingten Vergleich
Alternativen unterscheiden sich nicht nur im Markennamen, sondern auch hinsichtlich Wirkstoff, Freisetzung, Wirkdauer und Behandlungsziel. Ein Wechsel ist deshalb nur sinnvoll, wenn die konkrete Alternative zur Diagnose und zum ärztlich geplanten Schema passt. Keine der folgenden Optionen ist für alle Patientinnen und Patienten grundsätzlich besser als Imdur.
Option
Unterschied zu Imdur
Möglicher Gesprächsanlass
Monoket oder Ismo
Markenpräparate mit Isosorbidmononitrat; Stärke, Darreichungsform und Freisetzung der konkreten Packung müssen geprüft werden.
Wenn eine Verordnung auf ein bestimmtes Präparat lautet oder ein Präparatewechsel erwogen wird.
Isosorbiddinitrat
Verwandtes Nitrat mit einem anderen Wirkstoff und je nach Darreichungsform anderem Wirkbeginn und Dosierschema.
Wenn ärztlich ein anderes Nitrat oder eine andere Wirkdauer vorgesehen ist.
Nitroglycerin
Ist in unterschiedlichen Darreichungsformen erhältlich. Schnell freisetzende Formen können für akute Angina-pectoris-Anfälle vorgesehen sein.
Wenn zusätzlich ein ärztlich verordnetes Akutmedikament benötigt wird.
Metoprolol, Atenolol oder Bisoprolol
Betablocker beeinflussen vor allem Herzfrequenz und Herzarbeit und wirken anders als Nitrate.
Wenn Begleiterkrankungen, Herzfrequenz oder Verträglichkeit für die Therapiewahl wichtig sind.
Amlodipin
Ein Calciumkanalblocker, der die Blutgefäße erweitert und auch zur Behandlung von erhöhtem Blutdruck eingesetzt wird.
Wenn Angina pectoris und Blutdruck gemeinsam berücksichtigt werden sollen.
Wer zusätzlich Arzneimittel zum Thema Blutdruck vergleicht, sollte beachten, dass eine zusätzliche Blutdrucksenkung unter Imdur Schwindel oder Kreislaufbeschwerden verstärken kann. Kombinationen und Wechsel dürfen daher nicht allein anhand ähnlicher Anwendungsgebiete vorgenommen werden.
Verschreibungspflicht und Zugang in Deutschland
Arzneimittel mit Isosorbidmononitrat sind in Deutschland verschreibungspflichtig und dürfen in Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung abgegeben werden. Diese gesetzliche Einordnung ist von den technischen Schritten unseres Bestellablaufs zu unterscheiden. Eine Online-Auswahl ersetzt weder die ärztliche Diagnose noch die erforderliche Verordnung der Stärke und Anwendung.
Ob eine bestimmte Packung aktuell in Deutschland zugelassen, im Vertrieb oder zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung verordnungsfähig ist, muss anhand der konkreten Packung geprüft werden. Aus der allgemeinen Verfügbarkeit des Wirkstoffs oder aus einer Anzeige in einem Onlinekatalog lässt sich keine Erstattungsfähigkeit ableiten. Wir machen deshalb keine pauschale Aussage zu Kostenübernahme, örtlichem Apothekenbestand oder aktuellem deutschem Vertriebsstatus.
Auswahl und Bestellung bei uns
Wir sind seit 2017 tätig und führen Imdur in mehreren Stärken und Packungsmengen. Unsere Preise und Zahlungen werden in EUR ausgewiesen. Vor der Bestellung sollten Sie die ausgewählte Stärke und Packungsmenge mit Ihrer Verordnung abgleichen. Falls eine bestimmte Kombination nicht angezeigt wird, sollte keine andere Stärke als rechnerischer Ersatz gewählt werden.
Unser Support ist per E-Mail, Online-Chat und Telefon rund um die Uhr erreichbar. Wir können Fragen zu den angezeigten Optionen und zum Bestellablauf beantworten. Bei allgemeinen pharmazeutischen Fragen ist ein Apotheker verfügbar. Eine individuelle Dosisänderung, die Auswahl eines Ersatzpräparats oder die Beurteilung neuer Beschwerden muss dagegen mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt geklärt werden.
Den sichtbaren Produktnamen Imdur und die Darreichungsform Retardtablette prüfen.
Die ausgewählte Stärke mit der ärztlichen Verordnung vergleichen.
Eine für diese Stärke verfügbare Packungsmenge auswählen.
Vor dem Abschluss Lieferanschrift und deutsche PLZ sorgfältig kontrollieren.
Bei Fragen zu unseren angezeigten Optionen oder zum Ablauf den Support kontaktieren.
Wir nennen keine nicht belegte Lieferfrist und geben keine pauschale Zusage zu örtlicher Verfügbarkeit, Erstattung oder Zustellung. Maßgeblich sind die Angaben, die während des konkreten Bestellvorgangs angezeigt werden.
Ist Imdur die passende Wahl?
Imdur ist vor allem dann eine sachgerechte Auswahl, wenn Isosorbidmononitrat in Form einer Retardtablette zur langfristigen Vorbeugung von Angina pectoris ärztlich vorgesehen ist und die ausgewählte Stärke der Verordnung entspricht. Die verfügbaren Stärken von 20 mg, 30 mg, 40 mg und 60 mg bieten unterschiedliche Optionen, ersetzen aber keine individuelle Dosisfestlegung.
Gegen Imdur als unmittelbare Auswahl spricht, wenn ein schnell wirkendes Arzneimittel für einen akuten Anfall gesucht wird, Brustschmerzen noch nicht medizinisch abgeklärt sind, eine gefährliche Wechselwirkung besteht oder die konkrete Stärke unklar ist. Auch ein Wechsel von Monoket, Ismo, Isosorbiddinitrat, Nitroglycerin, einem Betablocker oder Amlodipin darf nicht allein anhand des Namens oder eines ähnlichen Anwendungsgebiets erfolgen.
Vor der Entscheidung sollten daher fünf Punkte feststehen: Behandlungsziel, Wirkstoff, Retardform, verordnete Stärke und verträgliches Einnahmeschema. Stimmen diese Angaben überein, kann anschließend eine passende verfügbare Packungsmenge gewählt werden. Unser Team unterstützt bei Fragen zu unseren Auswahlmöglichkeiten und zum Bestellablauf; medizinische Änderungen bleiben der ärztlichen Behandlung vorbehalten.
Ist die Packungsbeilage bei meiner Bestellung auf Deutsch? Ich möchte die Einnahmehinweise vor dem ersten Gebrauch gut verstehen.?
A
Beantwortet von Support-Team
Die Sprache der Packungsbeilage für die tatsächlich gelieferte Packung ist nicht festgelegt. Prüfen Sie nach Erhalt Packung und Beilage; wenn Sie die Angaben nicht sicher verstehen, lassen Sie sich die Einnahmehinweise vor der Anwendung in einer Apotheke erklären.
Q
Gefragt von Tobias Krüger, Bielefeld, Germany
Ich habe Isosorbidmononitrat früher in einer anderen Form verwendet. Welche Darreichungsform wird hier angeboten?
A
Beantwortet von Support-Team
Dieses Produkt wird als Retardtablette zum Einnehmen angeboten. Andere Darreichungsformen sind für dieses Angebot nicht angegeben.
Q
Gefragt von Miriam Weber, Wiesbaden, Germany
Ich habe kurz nach meiner morgendlichen Retardtablette erbrochen. Soll ich vorsichtshalber noch eine nehmen?
Nehmen Sie nicht automatisch eine weitere Retardtablette ein, denn es ist nicht sicher feststellbar, wie viel Wirkstoff bereits aufgenommen wurde; eine zusätzliche Dosis kann den Blutdruck zu stark senken. Klären Sie das weitere Vorgehen zeitnah mit Ihrer Arztpraxis oder Apotheke, besonders bei Schwindel, Ohnmacht oder anhaltenden Beschwerden.
Arzneimittel-Spezifikationen
Wirkstoff
Isosorbidmononitrat
Wirkstoffklasse
Nitrat-Vasodilatator (Antianginosum)
Darreichungsform
Retardtablette
Verfügbare Stärken
20 mg, 30 mg, 40 mg, 60 mg
Anwendungsweg
Zum Einnehmen
Aufbewahrung
Bei 25 °C lagern; Abweichungen zwischen 15 °C und 30 °C sind zulässig.
ATC-Code
C01DA14
Regulatorische Informationen
Deutschland: Arzneimittelstatus
ZulassungsstatusEine aktuelle deutsche Zulassung oder ein aktueller Vertriebsstatus für Imdur in den angegebenen Stärken ist anhand der vorliegenden Informationen nicht verifiziert; maßgeblich ist der Eintrag der konkreten Packung im Arzneimittel-Informationssystem.
VerschreibungspflichtIsosorbidmononitrat-haltige Arzneimittel sind in Deutschland verschreibungspflichtig und nur gegen ärztliche Verschreibung in der Apotheke erhältlich.
ErstattungVerschreibungspflichtige Arzneimittel mit Isosorbidmononitrat können zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung verordnet werden, sofern die konkrete zugelassene Packung erstattungsfähig ist und die Voraussetzungen der Arzneimittel-Richtlinie erfüllt sind.
SicherheitsüberwachungVerdachtsfälle von Nebenwirkungen werden in Deutschland im Rahmen der Pharmakovigilanz überwacht; Patientinnen und Patienten können vermutete Nebenwirkungen über Ärztinnen, Ärzte oder Apotheken melden.