Dicaris 150 mg Tabletten

Dicaris
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Generic:
Levamisol
Anwendungsgebiete:
Aphthen Hautinfektion Lepra Lichen planus Warzen
Ähnliche Präparate:
Albendazole Mebendazole Pyrantel Pamoate Ivermectin Piperazine Combantrin Ergamisol Stromectol Vermox Zentel
Dicaris 150 mg Tabletten enthalten Levamisol und sind als orale Tablette zur Einmalgabe bei Erwachsenen vorgesehen, beispielsweise zur Behandlung eines Spulwurmbefalls. Die feste Stärke von 150 mg eignet sich nicht für die gewichtsbezogene Dosierung bei Kindern; vor der Auswahl sind daher Diagnose, Alter, Begleiterkrankungen und mögliche Wechselwirkungen zu berücksichtigen.
ErwachseneSchwangerschaftAllergienDiabetesStillzeitKinderAutofahren

Dosierungen

Dicaris 150 mg

Menge Preis pro Tablette Sie sparen Gesamtpreis
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32 €4,33 €66,22 €138,46
48 €3,66 €131,58 €175,44
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76 €3,13 €247,90 €238,22
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Hersteller

Khandelwal Laboratories Pvt.Ltd.

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FAQ

Die Dosis sollte nicht eigenständig erhöht und die Einnahme nicht ohne Rücksprache verlängert werden. Wenn die Beschwerden fortbestehen, sich verschlimmern oder neue Symptome auftreten, ist eine ärztliche Abklärung erforderlich, da Ursache, Diagnose oder Behandlung überprüft werden müssen.

Für Dicaris 150 mg Tabletten mit Levamisol ist anhand der vorliegenden Produktdaten keine deutsche Zulassung oder Registrierung als Humanarzneimittel belegt. Daher kann auch der deutsche Zulassungsstatus des konkret gelieferten Produkts nicht bestätigt werden.

Nehmen Sie die Tabletten nicht ein, wenn Wirkstoffstärke oder Darreichungsform von der Bestellung abweichen. Vergleichen Sie Packungsaufdruck und Bestellung und lassen Sie die Abweichung vor der Anwendung klären; die angebotene Stärke beträgt 150 mg.

Levamisol sollte während der Schwangerschaft vermieden werden, da ausreichende Daten zur Sicherheit beim Menschen fehlen und ein Risiko für das ungeborene Kind nicht ausgeschlossen werden kann. Auch in der Stillzeit wird die Anwendung nicht empfohlen, weil der Übergang in die Muttermilch und mögliche Auswirkungen auf den Säugling nicht ausreichend geklärt sind.

Die Tabletten werden oral mit Wasser eingenommen. Levamisol wird bei bestimmten Wurminfektionen üblicherweise nüchtern angewendet; die konkrete Dosis und die Anzahl der Einnahmen richten sich jedoch nach der behandelten Erkrankung, Alter und Körpergewicht. Eine 150-mg-Tablette ist keine pauschale Dosis für Kinder.

Beschreibung

Dicaris 150 mg als klar abgegrenzte Behandlungsoption

Dicaris 150 mg Tabletten kombinieren den Wirkstoff Levamisol mit einer festen Erwachsenendosis in einer oral einzunehmenden Tablette. Der wichtigste Entscheidungsfaktor ist deshalb nicht allein die bequeme Einmalgabe, sondern die Frage, ob Levamisol zum festgestellten Parasitenbefall und zur persönlichen gesundheitlichen Situation passt. Bei Spulwurmbefall, medizinisch Askariasis genannt, kann die für Erwachsene vorgesehene Behandlung aus einer einmaligen Gabe von 150 mg bestehen. Andere Wurmmittel werden abhängig vom Wirkstoff und von der Wurmart ebenfalls einmalig oder über mehrere Tage angewendet.

Die einfache Einnahme ist somit ein praktischer Vorteil, aber kein Beleg dafür, dass Dicaris bei jedem Wurmbefall die passende Wahl ist. Die Art des Parasiten sollte vor der Behandlung möglichst geklärt sein. Beschwerden wie Bauchschmerzen, Übelkeit, Gewichtsverlust oder veränderter Stuhl können zahlreiche Ursachen haben und erlauben für sich allein keine zuverlässige Diagnose. Wer lediglich einen Befall vermutet, sollte daher ärztlichen oder pharmazeutischen Rat einholen, bevor Levamisol eingesetzt wird.

Auch die Stärke grenzt das konkrete Produkt deutlich ab: Wir führen Dicaris ausschließlich als Tablette mit 150 mg Levamisol. Diese feste Dosis ist für die gewichtsbezogene Behandlung von Kindern nicht geeignet. Benötigt eine Person eine niedrigere Dosis, ein anderes Einnahmeschema oder ein Mittel gegen eine andere Parasitenart, sollte nicht versucht werden, die Auswahl allein anhand der Packungsgröße oder der gewünschten Bequemlichkeit zu treffen.

Produktidentität und therapeutische Rolle

Dicaris ist der Markenname dieses Tablettenprodukts; Levamisol ist der enthaltene Wirkstoff. Es handelt sich um ein Wurmmittel zur oralen Anwendung. Jede Tablette enthält 150 mg Levamisol. Damit sind Wirkstoff, Darreichungsform, Stärke und Anwendungsweg klar festgelegt: Dicaris 150 mg ist weder eine Flüssigkeit noch eine niedrig dosierte Kindertablette und auch kein Präparat zur äußerlichen Anwendung.

Levamisol wurde zur Behandlung bestimmter Infektionen durch Fadenwürmer eingesetzt. Die am besten etablierte Anwendung der 150-mg-Erwachsenendosis ist die Behandlung von Spulwürmern. Daraus darf nicht geschlossen werden, dass der Wirkstoff automatisch gegen Bandwürmer, Madenwürmer, Hautparasiten oder jede andere parasitäre Erkrankung geeignet ist. Die Wahl eines Wurmmittels richtet sich unter anderem nach der identifizierten Wurmart, dem Alter, dem Körpergewicht, möglichen Begleiterkrankungen und der örtlich üblichen medizinischen Behandlung.

Für die Produktentscheidung ist außerdem wichtig, die Marke nicht mit Levamisolpräparaten anderer Stärke oder Herkunft gleichzusetzen. Angaben zu einer niedrigeren Kinderdosis lassen sich nicht auf die hier angebotene 150-mg-Tablette übertragen. Ebenso sind Einnahmehinweise eines anderen Präparats nicht automatisch für Dicaris maßgeblich. Vorrang haben die Angaben der beiliegenden Produktinformation sowie individuelle Anweisungen eines Arztes oder Apothekers.

Für wen kann Dicaris 150 mg infrage kommen?

Dicaris 150 mg kann für Erwachsene erwogen werden, wenn ein für Levamisol geeigneter Wurmbefall diagnostisch abgeklärt wurde und keine Gegenanzeige besteht. Die feste Erwachsenendosis macht das Produkt insbesondere für Situationen relevant, in denen tatsächlich eine Einmalgabe von 150 mg vorgesehen ist. Die Entscheidung sollte jedoch nicht allein aufgrund des Alters getroffen werden. Auch Schwangerschaft, Stillzeit, bekannte Allergien, gleichzeitig verwendete Arzneimittel und frühere ungewöhnliche Reaktionen auf Wurmmittel gehören in die Abwägung.

  • Erwachsene: Die Stärke von 150 mg entspricht der etablierten Einzeldosis für Erwachsene bei bestimmten Wurminfektionen, beispielsweise Askariasis.
  • Kinder: Levamisol wird bei Kindern gewichtsbezogen dosiert. Mit der festen 150-mg-Tablette lässt sich eine geeignete Kinderdosis nicht zuverlässig bereitstellen. Dieses konkrete Produkt sollte daher nicht eigenständig für ein Kind geteilt oder umgerechnet werden.
  • Schwangerschaft: Von der Anwendung wird abgeraten, weil ausreichende Daten zur Sicherheit fehlen und eine Wurmbehandlung häufig bis nach der Schwangerschaft aufgeschoben werden kann.
  • Stillzeit: Da nicht ausreichend geklärt ist, ob Levamisol in die Muttermilch übergeht, wird von einer routinemäßigen Anwendung während des Stillens abgeraten.
  • Allergien: Dicaris darf nicht angewendet werden, wenn eine Überempfindlichkeit gegen Levamisol oder einen Bestandteil der Tablette bekannt ist.
  • Diabetes: Für Levamisol besteht keine allgemeine diabetesbedingte Dosisanpassung. Andere Erkrankungen und die gesamte Medikation sollten dennoch berücksichtigt werden.

Eine Beratung ist besonders wichtig, wenn die Diagnose unklar ist, wiederholt Beschwerden auftreten, mehrere Personen im Haushalt Symptome haben oder bereits andere Arzneimittel verwendet wurden. Eine einzelne Tablette ersetzt weder die Feststellung der Wurmart noch die Suche nach einer möglichen Ursache wiederkehrender Infektionen.

Wie wirkt Levamisol?

Levamisol beeinflusst die Signalübertragung zwischen Nerven und Muskeln empfindlicher Würmer. Dadurch wird die Muskulatur des Parasiten anhaltend aktiviert und der Wurm gelähmt. Er kann sich nicht mehr normal im Darm halten und wird anschließend durch die natürliche Darmbewegung ausgeschieden. Ein Abführmittel ist für diesen Wirkmechanismus im Allgemeinen nicht erforderlich, sofern die Produktinformation oder eine medizinische Fachperson nichts anderes vorgibt.

Dieser Mechanismus erklärt zugleich die Grenzen des Arzneimittels. Levamisol wirkt nur gegen Parasiten, die gegenüber dem Wirkstoff empfindlich sind. Die Einnahme ist deshalb keine allgemeine Behandlung für ungeklärte Magen-Darm-Beschwerden. Sie verhindert außerdem keine erneute Ansteckung. Je nach festgestellter Wurmart können Hygienemaßnahmen, die Untersuchung weiterer Haushaltsmitglieder oder eine medizinische Verlaufskontrolle sinnvoll sein.

Wirkung von Levamisol im Körper

Die Darstellung veranschaulicht den Zusammenhang zwischen der Wirkung auf die Wurmmuskulatur und der anschließenden Ausscheidung. Sie enthält keine individuelle Dosierungsanweisung. Dass Levamisol zusätzlich das Immunsystem beeinflussen kann, ändert nichts an der hier maßgeblichen Rolle als Wurmmittel und ist kein Grund für eine eigenständige Anwendung bei anderen Erkrankungen.

Anwendung mit einer einfachen, aber kontrollierten Routine

Bei einer für Levamisol geeigneten Wurminfektion wird die 150-mg-Tablette für Erwachsene als einmalige orale Gabe verwendet. Die konkrete Einnahme sollte sich nach der Packungsbeilage und einer gegebenenfalls erhaltenen medizinischen Anweisung richten. Die Tablette darf nicht eigenständig in wiederholten Abständen eingenommen werden, nur weil Beschwerden fortbestehen oder in einer Packung weitere Tabletten enthalten sind.

Eine kurze Vorbereitung hilft, vermeidbare Fehler zu verhindern:

  1. Prüfen Sie, ob die Wurmart abgeklärt wurde und die Stärke von 150 mg für die betroffene Person vorgesehen ist.
  2. Lesen Sie vor der Einnahme die Packungsbeilage, insbesondere die Angaben zu Gegenanzeigen, sonstigen Bestandteilen und Wechselwirkungen.
  3. Geben Sie die 150-mg-Tablette nicht eigenständig an Kinder weiter und versuchen Sie nicht, daraus ohne fachliche Anweisung eine gewichtsbezogene Dosis herzustellen.
  4. Beobachten Sie nach der Einnahme, ob Schwindel, starke Übelkeit, Hautreaktionen oder andere ungewöhnliche Beschwerden auftreten.
  5. Nehmen Sie bei fortbestehenden oder wiederkehrenden Symptomen nicht automatisch eine weitere Tablette ein, sondern lassen Sie Behandlungserfolg und Diagnose überprüfen.

Bewahren Sie die Tabletten bei Raumtemperatur zwischen 15 °C und 30 °C trocken und vor Licht geschützt auf. Sie müssen für Kinder unzugänglich bleiben. Tabletten aus beschädigten oder nicht eindeutig gekennzeichneten Verpackungen sollten nicht verwendet werden.

Packungsgrößen passend zum tatsächlichen Bedarf

Wir bieten Dicaris 150 mg in mehreren Packungsgrößen an. Alle verfügbaren Varianten enthalten dieselbe Tablettenstärke; die Auswahl einer größeren Packung verändert weder die Dosis noch das vorgesehene Einnahmeschema. Die jeweils auswählbaren Mengen und Preise in Euro zeigen wir in unserer Angebotsübersicht, ohne sie hier als zusätzliche Preistabelle zu wiederholen.

Da die etablierte Erwachsenenanwendung bei Askariasis aus einer einzelnen 150-mg-Gabe bestehen kann, sollte die Packungsmenge nicht mit der Zahl der medizinisch erforderlichen Einnahmen verwechselt werden. Zusätzliche Tabletten sind kein Anlass für eine vorbeugende, wiederholte oder auf mehrere Personen übertragene Behandlung. Bei einem weiteren Haushaltsmitglied können Alter, Körpergewicht, Wurmart, Begleiterkrankungen und geeigneter Wirkstoff anders sein. Jede Anwendung benötigt daher eine eigene sachliche Grundlage.

Eine größere Packung ist nur dann eine vernünftige Wahl, wenn für die entsprechende Menge ein geklärter Bedarf besteht. Wer nicht einschätzen kann, welche Packungsgröße zur vorgesehenen Anwendung passt, kann sich vor der Auswahl an unser Beratungsteam wenden. Die Beratung kann die Produkteigenschaften und allgemeine Sicherheitsfragen erläutern, ersetzt bei unklarer Diagnose oder behandlungsbedürftigen Beschwerden aber keine ärztliche Untersuchung.

Was ist nach der Einnahme zu erwarten?

Levamisol beginnt nach der Einnahme auf empfindliche Würmer einzuwirken. Der Behandlungserfolg lässt sich jedoch nicht allein daran erkennen, ob im nächsten Stuhl sichtbare Würmer erscheinen. Parasiten oder Teile davon sind nicht immer mit bloßem Auge zu erkennen, und das Ausbleiben einer sichtbaren Ausscheidung bedeutet nicht automatisch, dass die Behandlung erfolglos war. Umgekehrt beweist eine kurzfristige Besserung unspezifischer Beschwerden nicht sicher, dass die vermutete Wurminfektion vollständig beseitigt wurde.

Der Verlauf hängt unter anderem von der richtigen Diagnose, der Empfindlichkeit des Parasiten und der korrekten Einnahme ab. Bei anhaltenden Beschwerden, einer erneuten Verschlechterung oder wiederkehrenden Symptomen kann eine ärztliche Kontrolle einschließlich einer Stuhluntersuchung erforderlich sein. Eine weitere Dosis sollte nicht allein aufgrund eines vermuteten Misserfolgs eingenommen werden.

Leichte unerwünschte Wirkungen können zeitnah nach der Einnahme auftreten. Dazu gehören beispielsweise Übelkeit, Bauchbeschwerden, Durchfall, Kopfschmerzen oder Schwindel. Solche Beschwerden sind nicht bei jeder Person zu erwarten und sagen nichts Verlässliches über die Wirksamkeit aus. Starke, ungewöhnliche oder länger anhaltende Symptome sollten medizinisch beurteilt werden. Für eine garantierte Wirkung innerhalb eines bestimmten Zeitraums gibt es keine Grundlage.

Sicherheitsprioritäten vor und nach der Einnahme

Neben Schwangerschaft, Stillzeit, Kindesalter und einer bekannten Überempfindlichkeit sind mögliche Auswirkungen auf Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit zu beachten. Levamisol kann Schwindel, Kopfschmerzen oder andere Beschwerden des Nervensystems verursachen. Wer davon betroffen ist, sollte nicht Auto fahren, keine Maschinen bedienen und keine Tätigkeit ausüben, bei der eine verminderte Aufmerksamkeit gefährlich wäre.

Seltene, aber bedeutsame Veränderungen des Blutbilds sind insbesondere im Zusammenhang mit wiederholter oder längerer Levamisolanwendung bekannt. Das ist ein weiterer Grund, zusätzliche Dosen nicht eigenständig einzunehmen. Fieber, ausgeprägte Halsschmerzen, Entzündungen im Mund, ungewöhnliche Infektanfälligkeit oder unerklärliche Blutergüsse erfordern eine rasche medizinische Abklärung. Bei Atemnot, Schwellungen im Gesicht oder einer ausgeprägten Hautreaktion ist sofortige Hilfe erforderlich, weil dies auf eine schwere Überempfindlichkeitsreaktion hindeuten kann.

Die folgenden Grundregeln unterstützen eine sichere Entscheidung:

  • Keine Anwendung bei bekannter Levamisolallergie oder Allergie gegen einen Bestandteil der Tablette.
  • Keine eigenständige Verwendung der 150-mg-Stärke für Kinder.
  • Keine routinemäßige Anwendung während Schwangerschaft oder Stillzeit.
  • Keine Wiederholung oder vorbeugende Einnahme ohne fachliche Begründung.
  • Kein Fahren und kein Bedienen von Maschinen, wenn Schwindel oder andere beeinträchtigende Beschwerden auftreten.

Diese Hinweise dienen der allgemeinen Einordnung. Sie ersetzen nicht die vollständigen Sicherheitsangaben der Packungsbeilage und keine persönliche Prüfung bei komplexen Vorerkrankungen.

Wechselwirkungen und praktische Vorsichtsmaßnahmen

Alkohol sollte im zeitlichen Zusammenhang mit Levamisol vermieden werden. Die Kombination kann unangenehme Reaktionen wie Hautrötung, Hitzegefühl, Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen oder Kreislaufbeschwerden auslösen. Da die genaue Dauer der Vorsicht von den Produktangaben abhängen kann, sollte die Packungsbeilage beachtet und bei Unsicherheit ein Arzt oder Apotheker gefragt werden.

Besondere Aufmerksamkeit ist bei Arzneimitteln erforderlich, die die Blutgerinnung beeinflussen, sowie bei bestimmten Mitteln gegen Krampfanfälle. Für Levamisol sind Wechselwirkungen unter anderem mit Cumarin-Gerinnungshemmern und Phenytoin beschrieben. Das bedeutet nicht, dass jede Kombination grundsätzlich ausgeschlossen ist, wohl aber, dass sie fachlich geprüft werden sollte. Eine vollständige Arzneimittelliste einschließlich rezeptfreier Präparate und Nahrungsergänzungsmittel erleichtert diese Prüfung.

Bei chronischen Erkrankungen oder gleichzeitiger Einnahme mehrerer Medikamente reicht es nicht aus, nur nach einer einzelnen bekannten Wechselwirkung zu suchen. Entscheidend ist die Gesamtbeurteilung. Das gilt auch dann, wenn für eine Erkrankung wie Diabetes keine besondere levamisolbezogene Dosisanpassung vorgesehen ist. Bestehende Beschwerden, Nieren- oder Lebererkrankungen, Blutbildveränderungen und frühere neurologische Reaktionen sollten vor der Anwendung angesprochen werden.

Welche Alternativen kommen abhängig vom Befund infrage?

Die passende Alternative richtet sich in erster Linie nach der Wurmart. Ein anderes Mittel ist nicht automatisch stärker oder besser, sondern kann ein anderes Wirkspektrum, eine andere Dosis oder ein anderes Einnahmeschema haben. Auch die Eignung für Kinder, Schwangerschaft oder bestimmte Begleiterkrankungen unterscheidet sich.

  • Albendazole und Mebendazol: Diese Wirkstoffe werden gegen verschiedene Darmwürmer eingesetzt. Je nach Parasitenart kann eine einmalige Gabe oder eine mehrtägige Behandlung vorgesehen sein.
  • Pyrantelpamoat: Die Dosierung richtet sich häufig nach dem Körpergewicht. Das kann bei bestimmten Wurmarten eine Alternative sein, erfordert aber eine genaue Berechnung und ist nicht mit der festen Levamisoldosis gleichzusetzen.
  • Ivermectin: Dieser Wirkstoff, der unter anderem im Präparat Stromectol enthalten ist, wird bei bestimmten Fadenwürmern und einigen Hautparasiten eingesetzt. Seine Anwendungsgebiete und Dosierungsregeln unterscheiden sich deutlich von denen von Dicaris.
  • Piperazin: Der ältere Wirkstoff greift die Wurmmuskulatur auf andere Weise an und kommt nur bei bestimmten Parasiten als mögliche Alternative infrage.

Ein Mittel gegen eine andere parasitäre Erkrankung ist kein direkter Ersatz. Chloroquine wird beispielsweise im Zusammenhang mit Malaria verwendet und behandelt keinen gewöhnlichen Spulwurmbefall. Weitere Wirkstoffgruppen lassen sich in unserer Kategorie Antiparasitika einordnen. Die Diagnose und nicht die Ähnlichkeit der Produktkategorie entscheidet darüber, welche Option sinnvoll sein kann.

Zugang, rechtliche Einordnung und Beratung bei uns

Für Dicaris 150 mg Tabletten ist anhand der bereitgestellten Produktdaten keine deutsche Zulassung oder Registrierung als Humanarzneimittel bestätigt. Auch ein deutscher Zulassungsinhaber ist nicht belegt. Deshalb lässt sich die Verschreibungspflicht dieses konkreten Produkts in Deutschland aus den vorhandenen Zulassungsdaten nicht zuverlässig bestimmen. Diese arzneimittelrechtliche Unsicherheit sollte von unserer Bestellrichtlinie getrennt betrachtet werden.

Nach unserer Bestellrichtlinie verlangen wir für Dicaris kein Rezept. Diese organisatorische Vorgabe ist kein Nachweis einer deutschen Zulassung und keine verbindliche Aussage zur rechtlichen Einstufung des Produkts. Wer für die persönliche Situation eine ärztliche Verordnung benötigt oder die Zulässigkeit der Anwendung klären möchte, sollte sich an einen Arzt oder eine Apotheke wenden. Verdachtsfälle von Nebenwirkungen können in Deutschland zudem über das Meldeportal des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte gemeldet werden.

Wir führen Dicaris 150 mg seitens unseres aktuellen Sortiments in mehreren Packungsgrößen und weisen die Preise in Euro aus. Unser Beratungsteam ist rund um die Uhr per E-Mail, Online-Chat und Telefon erreichbar. Zusätzlich steht ein Apotheker für pharmazeutische Fragen zur Verfügung; eine durchgehende Apothekerverfügbarkeit rund um die Uhr ist damit nicht zugesichert. Seit 2017 unterstützen wir Kunden bei allgemeinen Fragen zu den von uns geführten Produkten. Zu nicht bereitgestellten Lieferzeiten, Zahlungsarten oder Versandbedingungen machen wir keine pauschalen Zusagen.

Entscheidung nach Diagnose, Eignung und benötigter Menge

Dicaris 150 mg ist eine klar definierte Option: eine oral einzunehmende Tablette mit 150 mg Levamisol, die bei Erwachsenen für eine Einmalgabe gegen geeignete Wurminfektionen wie Askariasis vorgesehen sein kann. Die feste Stärke vereinfacht das vorgesehene Erwachsenenschema, schränkt die Flexibilität aber zugleich ein. Für Kinder, für eine gewichtsbezogene Dosierung und für Erkrankungen außerhalb des Wirkspektrums ist diese konkrete Tablette nicht die passende Ausgangswahl.

Vor der Auswahl sollten drei Fragen geklärt sein: Wurde die Parasitenart hinreichend bestimmt, passt die 150-mg-Erwachsenendosis zur betroffenen Person und sprechen Allergien, Schwangerschaft, Stillzeit, Begleiterkrankungen oder Wechselwirkungen gegen Levamisol? Erst danach ist die Packungsgröße relevant. Mehr enthaltene Tabletten bedeuten weder eine bessere Wirkung noch die Erlaubnis zu wiederholten oder vorbeugenden Einnahmen.

Wenn diese Punkte eindeutig für Levamisol sprechen, kann Dicaris durch die Einmalgabe eine übersichtliche Behandlungsoption sein. Bei unklaren Symptomen, einem Kind als betroffener Person, wiederkehrendem Befall oder komplexer Begleitmedikation sollte dagegen zuerst fachlicher Rat eingeholt werden. Unser Team kann bei allgemeinen Produkt- und Auswahlfragen unterstützen; Diagnose, individuelle Dosierung und Behandlungsentscheidung bleiben Aufgabe eines Arztes oder Apothekers.

Medizinisch geprüft von
John Buducci
Experte für Pharmakologie
Aktualisiert 11. August 2026

Kundenfragen

Gefragt von Anna Keller, Essen, Germany

Ich wohne in Essen und nutze normalerweise eine Packstation. Kann ich sie für die Lieferung von Dicaris als Adresse angeben?

Beantwortet von Support-Team

Ob eine Packstation für Ihre Bestellung in Essen akzeptiert wird, sehen Sie an den im Checkout verfügbaren Adressarten. Bitte verwenden Sie nur eine dort auswählbare Lieferadresse; eine Zustellung an Packstationen kann nicht generell zugesagt werden.

Gefragt von Lukas Schneider, Frankfurt am Main, Germany

Meine Packung ist in Frankfurt am Main angekommen. Wo finde ich Chargennummer und Verfallsdatum?

Beantwortet von Support-Team

Chargennummer und Verfallsdatum stehen auf der Arzneimittelpackung, häufig auf der Faltschachtel und gegebenenfalls zusätzlich auf dem Blister. Prüfen Sie beide Angaben vor der Einnahme und verwenden Sie das Produkt nicht nach Ablauf des Verfallsdatums.

Gefragt von Marie Hoffmann, München, Germany

Ich nehme wegen einer Wurminfektion bereits Albendazol. Kann ich dazu Levamisol einnehmen?

Beantwortet von Support-Team
Medizinisch geprüft von John Buducci

Levamisol kann die Verfügbarkeit von Albendazol im Körper erhöhen. Die Kombination sollte daher nur nach ärztlicher oder pharmazeutischer Prüfung angewendet werden, damit Behandlungsplan und mögliche Nebenwirkungen berücksichtigt werden.

Arzneimittel-Spezifikationen

WirkstoffLevamisol
ArzneimittelklasseAnthelminthikum
DarreichungsformTablette
Verfügbare Stärken150 mg
AnwendungswegOral
AufbewahrungTabletten bei Raumtemperatur zwischen 15 °C und 30 °C trocken, vor Licht geschützt und für Kinder unzugänglich aufbewahren.
ATC-CodeP02CE01

Regulatorische Informationen

Deutschland: Arzneimittelstatus
ZulassungsstatusFür Dicaris 150 mg Tabletten mit Levamisol ist anhand der verfügbaren amtlichen Registerdaten keine deutsche Zulassung oder Registrierung als Humanarzneimittel belegt.
VerschreibungspflichtDie Verschreibungspflicht dieses konkreten Produkts in Deutschland kann ohne bestätigten deutschen Zulassungseintrag nicht bestimmt werden.
ZulassungsinhaberEin deutscher Zulassungsinhaber für Dicaris 150 mg Tabletten ist nicht belegt.
NebenwirkungsmeldungVerdachtsfälle von Nebenwirkungen können in Deutschland über das BfArM-Portal gemeldet werden.

Weitere Informationen